1.) Vor´s Lager!  Keine Religion nötig !

Alle, die immer noch an den jüdischen Dingen hängen, haben kein Zugangsrecht; sie haben kein Recht, von dem Altar zu essen, wenn sie dem Zelt dienen, denn alles andere ist vergangen, seit das Eigentliche in Christus gekommen ist. Sie hatten Christus verworfen. Alles war so geschehen, wie es die im Gesetz vorgeschriebenen Opfer vorgeschattet hatten.  Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten. (Hebr.13,12)  Und nun ist alles vollbracht, und das ganze jüdische System hat keinen Sinn mehr. Wenn man aber darin bleibt und das Alte noch weiter praktiziert, verleugnet man damit Christus und sein Werk als Sündenträger. Das Lager ist das Volk, das weiterhin bei den Anordnungen des Gesetzes blieb und das dadurch leugnete, dass das neue Opfer gebracht worden war; das Volk, das sich immer noch eines irdischen Priestertums bediente und damit leugnete, dass der neue und lebendige Weg ins Heiligtum durch das Blut Jesu und durch den zerrissenen Vorhang hindurch eingeweiht worden war.

Das ritualistische Christentum mit seiner von Menschen angestellten Priesterschaft, seinen sogenannten »heilsvermittelnden Sakramenten«, seinem so sehr  hervor-stechenden gesetzlichen Prinzip, nicht nur in der schlimmsten Form des abtrünnigen Christentums (der römisch-katholischen Kirche), sondern auch in anderen Systemen und Sekten, ist auch ein anderes Lager, in dem die Wahrheit Christi und seines ewig gültigen Werkes geleugnet wird. Außerhalb des Lagers findet man das Kreuz Christi mit all seiner Gnade und Herrlichkeit. Und daher steht auch hier die Botschaft, die uns als die allerwichtigste für die Hebräer erscheint (und auch für uns): Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir (Verse 13-14)

Mit anderen Worten: Lasst alles hinter euch, sondert euch von allem ab, was das Kreuz und das dort vollbrachte Werk leugnet! Und außerhalb des Lagers muss auch » hinter dem Vorhang« bedeuten, damit man dort die Vollkommenheit in Christus genießen kann, um als wahrer Anbeter in Gottes heiliger Gegenwart sein zu können. Denn wir sind die Beschneidung, die wir Gott im Geist dienen und uns in Christus Jesusr rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen (Phil 3,3) Jesus hatte keine Probleme mit den Menschen, sie haben Buße getan und sich im Jordan taufen lassen. Probleme hatte er mit den religiösen Menschen und sie haben ihn ans Kreuz geschlagen. Lasst alles hinter euch, sondert euch von allem ab, was das Kreuz und das dort vollbrachte Werk leugnet! Und außerhalb des Lagers muss auch hinter dem Vorhang bedeuten, damit man dort die Vollkommenheit in Christus genießen kann, um als wahrer Anbeter in Gottes heiliger Gegenwart sein zu können.  Also im Lager, in Jerusalem war Religion und draußen (ausserhalb) war das Kreuz!

Auf lasst uns zum Kreuz gehen es ist keine Religion nötig!!

Religion ist teuflisch! aber Gott zuzuhören und dann gehorsam zu sein, das ist letztendlich Evangelium!!
Gedenke was Gott dir bereits gegeben hat und höre auf Ihn!

Gottes Ruf zur Absonderung 2. kor 6,14-18

Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«. Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen, und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

2.) Die Notwendigkeit geistlich gesunder Gemeinden und Hauskreise.

Angesichts der Lage der Gemeinde Jesu Christi in dieser letzten Zeit wird die Entstehung wirklich biblisch gegründeter, von Kirchen und Freikirchen unabhängiger Gemeinden und Hausversammlungen zu einer dringlichen Notwendigkeit. Die gebotene Absonderung von verkehrter, geistlich verdorbener Gemeinschaft macht die Entstehung und Stärkung biblisch gesunder Gemeinschaft umso wichtiger. Wo sollen sich die Gläubigen sammeln, die die endzeitlichen Verführungen erkannt haben? Wo sollen sie Auferbauung empfangen und gemeinsam hinwachsen zu Christus, in die volle Mannesreife? In manchen Fällen wird es solche bibeltreue Kreise und Gemeinden in der Nähe geben, denen man sich anschließen kann, in anderen Fällen wird es zur Entstehung neuer Kreise und Gemeinden kommen. Was nottut, ist eine klar an der Heiligen Schrift orientierte Gemeinschaft, die geistgewirkter Organismus und nicht menschlichtraditionsgebundene Organisation ist. Das muss uns vor voreiligem menschlichem Machenwollen warnen.

Es mag in manchen Fällen relativ einfach sein, sich zu trennen und eine neue Gemeinde oder einen Hauskreis zu bilden. Dabei besteht jedoch die Gefahr, das ohne eine geistlich tiefere Vorbereitung und echte Reinigung der Beteiligten viele Schäden und Fehlhaltungen einfach mit hinübergenommen werden. Wenn biblisch gesunde Gemeinschaft hier und da entstehen soll, dann kann dies nur durch ein Gnadenwirken des Herrn geschehen. So sollte es das erste und wichtigste sein, in Gebet und Buße das Angesicht des Herrn zu suchen und Ihn zu bitten, dass Er sich über Seine Herde erbarme und ihr den rechten Weg weise, dass Er selbst Gnade gebe zum Wachstum einer wirklich geistgewirkten Gemeinschaft. Die Grundvoraussetzung ist, dass sich Gotteskinder finden, die sich vom Herrn reinigen und zubereiten lassen, die frei werden von traditionellen Prägungen und ganz neu die Heilige Schrift, die Lehre des Neuen Testaments als Grundlage für gesundes Gemeindeleben anerkennen und sich einfältig nach ihr ausrichten

Vielfach werden sich Gläubige, die den Schritt der Absonderung getan haben, in einem kleinen Kreis wiederfinden, ohne Pastor oder Prediger, ohne die gewohnte Versorgung und ohne Möglichkeit, die eingespielten Gemeindeformen weiterführen zu können. Es ist entscheidend, ob sie dies als Herausforderung annehmen können, ganz neu zu entdecken, was die Gemeinschaft der Gläubigen nach der Schrift bedeutet, ob sie die Realität der Verheißung neu erkennen, die unser treuer Herr uns gegeben hat:

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte!  Mt. 18,20.