Die Waffenrüstung Gottes. (Eph. 6,10-18)

Sie ist eine Rüstung, die zum Nahkampf ausrüstet. Der Kampf besteht darin fest zustehen, nicht anzugreifen, sondern einfach das Feld zu behalten. Der Feind ist unsichtbar und es ist ein geistlicher Feind. Deshalb brauchen wir auch eine Waffenrüstung die uns von Gott geschenkt wurde. Seine Wahrheit die unser Denken prägt und frei macht, seine Gerechtigkeit die uns angerechnet wird durch das Werk Christi am Kreuz, sein Glaube den er uns schenkt um ihm vertrauen zu können, sein Schwert des Geistes welches das Wort Gottes ist, sein Heil welches als Helm unsere Gedanken schützt und die Standfestigkeit im Evangelium des Friedens, welches uns als Versöhnte mit Gott leben lässt. Wir erkennen, dass das Geheimnis darin liegt, die Mittel die Gott uns gegeben hat zum Einsatz zu bringen. Wenn wir nicht nur die Bibel lesen, sondern unser gesamtes Denken von der Bibel prägen lassen, sozusagen die Logik der Bibel zu unserer eigenen machen, erst dann werden wie diesen Kampf richtig kämpfen können. Richtigem Handeln geht nämlich immer richtiges Denken voraus. Lasst uns daher auch das Gebet nicht vernachlässigen. So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Deshalb ergreifet die ganze Waffenrüstung Gottes,damit ihr am bösen Tage zu widerstehen vermöget und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, das Feld behalten könnet. (Eph.6,13)

Ich umgürte mich mit dem Gürtel der Wahrheit.

Du, Herr, bist die Wahrheit. Du deckst Lügen auf. Ich werde die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird mich frei machen (Joh. 8,32). Wir belügen einander also nicht länger, sondern sagen die Wahrheit. Wir sind doch als Christen die Glieder eines Leibes, der Gemeinde Jesu.  (Eph.4,25) Anweisungen für das neue Leben: Darum legt die Lüge ab und »redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten«, denn wir sind untereinander Glieder.

Ich lege den Panzer der Gerechtigkeit an.

Du, Herr, bist meine Gerechtigkeit. Du hast mich gerecht gemacht durch deinen Tod am Kreuz und ich habe Zugang zu Gott, dem Vater. Das Wissen um diese Gerechtigkeit schützt mich.

Ich ziehe die Stiefel der Bereitschaft an, für das Evangelium des Friedens einzutreten.

Jesus, deine Bereitschaft war so groß, dass du für mich am Kreuz gestorben bist. Gib mir deine Bereitschaft. Ich bitte dich, Herr, dass du mir Weisheit und Liebe gibst für meine Mitmenschen, um ihnen von dir und der guten Nachricht zu erzählen. Und ich bin bereit, Land für dich einzunehmen. (5. Mo.10,11)   Der HERR aber sprach zu mir: Mache dich auf und gehe hin, um vor dem Volk herzuziehen, damit sie hineinkommen und das Land in Besitz nehmen, von dem ich ihren Vätern geschworen habe, daß ich es ihnen geben werde.

Bei dem allem aber ergreife ich den Schild des Glaubens mit welchem ich alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen kann.

Herr, es ist nicht mein kleiner, menschlicher Glaube. Ich darf aus deinem Glauben heraus leben. Ich lebe; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben hat (Gal.2,20)

Ich nehme den Helm des Heils der Hoffnung auf die Ewigkeit

Die Gewissheit, dass mich Jesus Christus gerettet hat, ist mein Helm, der mich schützt. Sei du der Schutz meiner Gedanken. Die Hoffnung auf die Ewigkeit stärkt mich. Die Waffen, mit denen ich kämpfe, sind die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehme ich gefangen und unterstelle es Christus. (2.Kor.10,3-5). Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art des Fleisches; denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, daß wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus,

Ich ergreife das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist.

Herr, ich bitte dich um Weisheit, wie ich mit deinem Wort umgehen soll, damit ich nicht in der Luft herumfuchtle oder Menschen damit verletze. Gib mir das rechte Wort zur rechten Zeit, damit du durch mein Reden verherrlicht wirst.

Und ich ergreife die Waffe des Gebets.

Ich komme mit allen Anliegen mit Bitten und Flehen im Geist zu dir, Herr, und ich bitte dich, dass mich dein guter Geist dabei leiten möge. Und so danke ich dir, dass du am heutigen Tag mit mir bist, mich führst und leitest. Jesus, fülle meinen Tag, dass er dir Früchte bringe und du durch mein Denken, Reden und Handeln verherrlicht wirst.

AMEN